Best Practices für die Hierarchie

Es gibt viele Möglichkeiten, deine Arbeit in ClickUp zu organisieren. In diesem Artikel findest du unsere empfohlenen Best Practices für die Organisation deiner Hierarchie für kleine, mittlere und große Projekte in ClickUp. Schau dir unseren Kurs ClickUp Hierarchy Review in der ClickUp University an.

Was du brauchst

Grundlagen der Hierarchie

Die Hierarchie ist die zentrale Organisationsstruktur in ClickUp und lässt sich an deinen Workflow anpassen. Für die meisten Teams empfehlen wir, dass ein Team oder eine Abteilung einen eigenen Space hat.

Innerhalb des Team-Space sollten alle Projekte als Ordner dargestellt werden. Alle Aufgaben, die zum Abschluss eines Projekts nötig sind, befinden sich im jeweiligen Projekt-Unterordner oder in der jeweiligen Liste.

Diese grundlegende Organisation sorgt zwar für eine klare visuelle Unterscheidung zwischen Projekten und gibt Projektmanagern einen Überblick über alle Projekte, aber die Hierarchie deines Teams kann je nach Größe anders aussehen.

Kleine Projekte

Kleinere Projekte werden in der Regel von einem einzigen Projektmanager oder Projekteigentümer geleitet, der auch den Großteil der Arbeit selbst erledigt. Für Projekte dieser Größe empfehlen wir, mit einer einzigen Liste zu arbeiten, in der jedes Projekt durch eine Aufgabe dargestellt wird.

Wenn andere Teammitglieder an einem kleinen Projekt beteiligt sind, empfehlen wir Unteraufgaben, um deren Arbeit im Blick zu behalten.

Mittlere Projekte

Bei mittelgroßen Projekten arbeitet der Hauptprojektmanager gemeinsam mit anderen Teammitgliedern daran, die Arbeit abzuschließen. Für Projekte dieser Größe empfehlen wir, jedes Projekt als eigene Liste darzustellen. Alle Projekte sollten in einem einzigen Ordner zusammengefasst sein.

Innerhalb des jeweiligen Projekt-Unterordners oder der jeweiligen Liste sollten Aufgaben den beteiligten Teammitgliedern zugewiesen werden.

Große Projekte

Große Projekte erfordern die meiste Zusammenarbeit und werden in der Regel von einem Team statt von einem einzelnen Projektmanager geleitet. Für Projekte dieser Größe empfehlen wir, für jedes Projekt einen eigenen Ordner anzulegen. Jeder Ordner sollte separate Unterordner oder Listen für jede Projektphase enthalten.

Ansichten verwenden

Jede Ansicht bietet dir eine andere Perspektive auf deine Arbeit in ClickUp. Unabhängig davon, wie groß das Projekt ist, an dem du und dein Team gerade arbeiten, empfehlen wir die folgenden Ansichten.

Listenansicht

Die Listenansicht ist die wichtigste Ansicht in ClickUp. Sie eignet sich am besten, wenn du viele Informationen gleichzeitig gruppieren, filtern, sortieren oder verfolgen möchtest.

Board-Ansicht

Die Board-Ansicht eignet sich ideal, um Arbeit als per Drag-and-drop verschiebbare Karten darzustellen, die nach benutzerdefinierten Status, Kategorien oder Untergruppen gruppiert sind. Wir empfehlen die Board-Ansicht für folgende Workflows:

  • Kanban
  • Tägliche Stand-ups
  • Scrum-Retrospektiven
  • Content-Erstellung
  • Sales-Pipeline

Gantt-Ansicht

Mit der Gantt-Ansicht kannst du Projektaufgaben auf einer Zeitleiste einplanen sowie Abhängigkeiten zwischen Aufgaben erstellen und anzeigen. Diese Ansicht eignet sich gut für Projekte mit einer festgelegten Abfolge und vielen Aufgabenabhängigkeiten, für Bauprojekte, Softwareentwicklungsprojekte und vieles mehr.

Kalenderansicht

Mit der Kalenderansicht kannst du Aufgaben in einem klassischen Kalender nach Fälligkeitsdatum oder benutzerdefinierten Daten anzeigen. Ideal für Content-Kalender, Kampagnenkalender oder Teammeetings.

Zeitleistenansicht

Die Zeitleistenansicht zeigt deinen Projektplan linear mit anpassbaren Gruppierungen. Diese Ansicht eignet sich perfekt für Roadmaps und das Ressourcenmanagement.

Team-Ansicht

Die Team-Ansicht zeigt dir, woran Teammitglieder gerade arbeiten, was sie bereits erledigt haben und wer mehr Aufgaben benötigt oder zu viele hat.

Workload-Ansicht

Mit der Workload-Ansicht kannst du die Kapazität jedes Teammitglieds festlegen, Teammitglieder mit zu viel Arbeit erkennen und Aufgaben an Personen mit freier Kapazität umverteilen.